Nachhaltigkeit - Best Practice

Aktionen

Hier sind ein paar gute Beispiele, wie ihr euch für „Nachhaltigkeit für alle!“ einsetzen könnt.

Faire Kohle – Grillen mit gutem Gewissen

Jeden Sommer werden seltene Tropenhölzer tonnenweise in konventioneller Grillkohle aus dem Supermarkt verheizt – das möchten die kirchlichen Jugendverbände mit ihrer Fairen Kohle ändern. Gemeinsam gründeten der Bund der Deutschen Katholischen Jugend Nordrhein-Westfalen (BDKJ NRW) und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (AEJ) in NRW die Faire Kohle GmbH und vermarkten seit etwa fünf Jahren fair gehandelte Grillkohle.

Ihr Ausgangsmaterial: Kokosnussschalen - ein Abfallprodukt in etlichen Landstrichen auf den Philippinen. Diese fallen im Produktionsprozess vieler unterschiedlicher Kokosprodukte als Abfallprodukt an und werden seit jeher auf den Philippinen als Brennmaterial verwendet. Der traditionelle Brennstoff ist CO2-neutral, da in der Schale durch Photosynthese Kohlenstoffdioxid aus der Luft gebunden wurde. So wird aus der verkohlten Kokosschale die ideale Grundlage für ein nachhaltiges Grillen. Darüber hinaus findet die Produktion unter menschenwürdigen Bedingungen statt – anders als bei konventioneller Kohle aus dem Supermarkt.

Skill-Sharing-Camp MASTAMO – machen statt motzen!

Be the change you want to see in the world: Nach diesem Motto diskutiert die BUNDjugend NRW auf dem Jugendcamp nicht nur Alternativen und Lösungsansätze, sondern die Teilnehmenden probieren sie direkt aus, entwickeln sie weiter und setzen sie praktisch um. Das MaStaMo-Skill-Sharing-Camp gilt als gesellschaftlichen Experiment, bei dem alles offen und ohne Zwänge ist. Die Teilnehmenden probieren aus, ob in einem von allen Beteiligten getragenen Organisationsprozess, bei dem sich jede_r nach eigenen Bedürfnissen und Kraft einbringen kann, trotzdem noch Menschen bereit sind „unangenehme“ Aufgaben, wie beispielsweise das Geschirrspülen oder die Kompostklos putzen, zu übernehmen. Und wenn wir das im Kleinen schaffen, warum sollte es dann nicht auch für die gesamte Gesellschaft denkbar und machbar sein? Ob Nähwerkstatt, Bienenworkshop, oder Wildkräutersammeln: Das Programm und alle anderen Aufgaben werden selbst gemacht. So sollen maximale Freiräume generiert werden und gleichzeitig herausgefunden werden, wie diese Freiräume genutzt und ausgefüllt werden können. In den vier Tagen werden Wissen, Fähigkeiten und Materielles getauscht und weitergegeben. Die Teilnehmenden wollen voneinander lernen, sich weiterbilden und materielle Dinge, die sie nicht mehr benötigen, an Menschen weitergeben, die sie gebrauchen können. Damit werden sie nach dem Motto „Do it yourself“ Dinge selbst in die Hand nehmen. Da das Camp sehr praktisch orientiert ist, bauen, basteln, nähen, stricken und kochen die Teilnehmenden selbst. So werden sie beispielsweise veganes Essen zubereiten und besorgen sich die dafür benötigten biologischen Zutaten von Food-Sharing Dortmund, der Solidarischen Landwirtschaft auf unserem Gastgeberhof und Spenden von Biolebensmittelherstellern. Weitere Informationen 

Zero Impact: Neue Wege des nachhaltigen Reisens

Reisen mit Respekt: Die Naturfreundejugend sucht mit dem Projekt Zero Impact neue Wege des nachhaltigen Reisens. Auf der Website www.zero-impact-camps.de bietet sie zahlreiche Tipps zu Planung, Anreise, Unterkunft und Aktivitäten auf der Reise. Außerdem können Interessierte berechnen, wie sich ihre Reise auf die Umwelt auswirkt.

Copyright: BUNDjugend NRW

Klimaaktionswochenende


Am zweiten Märzwochenende sind junge Menschen ab 15 Jahren im Naturfreundehaus KölnKalk eingeladen, für's Klima aktiv zu werden! Mit dem BUND-Energieexperten Rolf Ahlers wird sich zuerst gemeinsam schlau gemacht: Können wir auf Atomkraft verzichten? Woran ist der Klimawandel erkennbar? Wie kann eine Energiewende aussehen?

Im zweiten Teil werden dann verschiedene Aktionsformate kennengelernt und gemeinsam entschieden, welche Aktion am Sonntag in Köln gemacht werden soll. Ein Flashmob, eine Kreideaktion oder eine Kundgebung? Laut, leise oder bunt? Worauf muss geachtet werden? Welche Aktion macht wo Sinn?

Mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion kommt so das neu erworbene Wissen und die eigene Überzeugung in die Stadt und Menschen werden angeregt, selber aktiv zu werden!

Informationen und Anmeldung: www.bundjugend-nrw.de/termin/klima-aktionswochenende/